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Gas wird teurer: Wärmepumpe spart – Wo Haushalte jetzt profitieren

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Die aktuellen Entwicklungen am Energiemarkt zeigen: Wer weiterhin auf Gasheizungen setzt, spürt zunehmend steigende Kosten. Laut dem Heizspiegel 2025 von co2online ist das Heizen mit Gas deutlich teurer geworden, während Wärmepumpen seit 2022 zunehmend als günstigere Alternative gelten. Viele Haushalte verschenken jedoch erhebliches Sparpotenzial.


  1. Heizkosten im Vergleich
    Für eine typische 70-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus lagen die Heizkosten 2024 bei rund:
    • Gas oder Öl: circa 1.030 Euro
    • Fernwärme: etwa 1.225 Euro
    • Holzpellets: circa 615 Euro
    • Wärmepumpe: rund 680 Euro
  2. Warum Wärmepumpen lohnender sind
    • Sie nutzen Umgebungswärme und haben einen Wirkungsgrad, der ­je nach Typ drei- bis fünfmal so hoch sein kann wie der von fossilen Heizsystemen.
    • Seit 2022 sind sie in vielen Fällen schon günstiger im Betrieb als Gas- oder Ölheizungen.
    • Die Preissteigerungen betreffen Gas und Pellets besonders stark; bei Strom-kosten für Wärmepumpen sind moderate Anstiege zu erwarten.
  3. Sparpotenziale und Maßnahmen
    Haushalte könnten durch Anpassungen und Modernisierungen deutlich Kosten senken:
    • Einfaches Verhalten: Temperatur senken, richtig Lüften, Thermostatventile warten oder austauschen.
    • Bauliche Verbesserungen: Dämmung, bessere Fenster, bessere Heizkörper oder Umstieg auf Fußbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen.
    • Effizientere Technik: Hydraulischer Abgleich, Absenkung der Vorlauftemperatur, regelmäßige Wartung der Heizanlage.
  4. Förderung und politische Rahmenbedingungen
    • Staatliche Zuschüsse möglich über Programme wie die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) und durch die KfW.
    • Der Heizspiegel co2online, herausgegeben mit Unterstützung des Umweltministeriums und in Partnerschaft mit dem Deutschen Mieterbund, liefert transparente Daten und Hilfen.


Fazit:
Durch die aktuellen Preisentwicklungen bei Gas und Pellets sowie dem steigenden Wirkungsgrad und sinkenden laufenden Kosten bei Wärmepumpen lohnt sich ein Umstieg. Schon mit kleinen Maßnahmen lassen sich deutliche Einsparungen realisieren, im größeren Rahmen sogar durch Modernisierung und Nutzung erneuerbarer Energien.


Quelle:
„Heizkosten: Gasheizung wird teurer, Wärmepumpe spart Geld“, t-online.de, 23. September 2025.


Bildquelle:
Infografik aus dem Bereich zur Entwicklung der monatlichen Heizkosten mit Wärmepumpe bzw. Vergleich verschiedener Heizsysteme.
Quelle des Bildes: Effizienzhaus-Online / Verivox

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